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Klassenfahrt nach Wroclaw Am Dienstag, dem 14. März, kamen 23 Kinder und 3 Erwachsene müde aber gut gelaunt und mit vielen neuen Eindrücken am Ostbahnhof an. Sechs Tage lang wohnten die Schüler der 4. Klasse mit Lehrern und Erzieher in einem netten kleinen Hotel in Wroclaw in der Nähe unserer Partnerschule CeKiron. Lehrer, Eltern und im Besonderen die Schüler der Grundschule nahmen uns sehr herzlich auf und zeigten uns ihre Schule, ihre Stadt und ihre Familien. Dieser rege Austausch mit den polnischen Kindern ließ die anfängliche Skepsis und Ängstlichkeit schnell weichen. Die Kinder verbrachten so am Wochenende mit viel Begeisterung zwei Tage und eine Nacht in Gastfamilien. Für uns Begleiter und die Kinder war diese Klassenfahrt eine herrliche Erfahrung, die Vorurteile abgebaut hat, neue Freundschaften wachsen ließ und die wir nie vergessen werden.  Vor dem Rathaus in Wroclaw Um auch die Kinder der 4. Klasse zu Wort kommen zu lassen, folgen nun ein paar Ausschnitte aus Texten, die die Kinder zu den Erlebnissen ihrer Reise geschrieben haben: "Am Samstag haben wir einen Stadtrundgang gemacht. Wir haben uns ein sehr schönes Rathaus angeguckt. Um das Rathaus war ein schöner Platz der Rynek heißt. Danach haben wir uns die Dominsel angesehen. Sie liegt in der Oder. Darauf gibt es eine Kathedrale die Johanniskathedrale heißt. Wir waren da drin, sie ist sehr prachtvoll gewesen. Ach ja, die polnischen Kinder waren auch mit und haben uns viel erklärt." "Wir sind in den Familien einkaufen gegangen und haben uns das Rathaus angeguckt. Als wir einkaufen gegangen sind, haben wir uns Fotos von den Sehenswürdigkeiten gekauft. Wir sind spazieren gegangen und haben viel gespielt. Als wir gegangen sind haben wir Magnethunde bekommen und auch andere Geschenke. Das Haus war sehr alt, aber in der Wohnung sah es immer noch gut aus. Sie hatten keine Haustiere. Alles hat sehr viel Spaß gemacht." Am Montag "um ca. 9:05 waren wir im Haus des Gymnasiums. Dort hatten die Viert- und Fünftklässler Geschichtsunterricht. Wir beschäftigten uns mit den Rittern und spielten Ritterspiele." "Am Dienstag standen wir eine Viertelstunde früher auf und aßen folglich auch früher Frühstück. Dann gingen wir zur Schule. Dort wurden wir in den Theaterraum geführt und uns wurde etwas vorgesungen. Bei vielen Sachen mussten wir mitsingen. Dann durften wir noch etwas essen und kriegten Lunchpakete für die Rückreise mit." Anja Neukamm nach oben Projekttage: "Fair Play - Fair Life" Die meisten wissen es: Als offizielle WM-Schule zur Fußball-WM 2006 waren und sind wir in diesem Schuljahr Botschafter des Landes Zypern. Nach der Beschäftigung mit unserem Partnerland im letzten Herbst und diversen sportlichen Aktivitäten ging es nun darum, eine dritte Säule des gesamten Projekts WM-Schule zu errichten: Es galt, sich mit dem Thema "Fairness" näher zu befassen, und zwar nicht nur auf sportlichem Gebiet, sondern in einem sehr viel weiter verstandenen, globalen Sinne. Vom 20. bis 22. März fanden zu diesem Zweck an unserer Schule Projekttage statt. Dabei wurde das Motto der WM-Schulen aufgegriffen: "Fair Play - Fair Life". Insgesamt gab es acht Arbeitsgruppen, die von Lehrern und Erziehern geleitet wurden. Einen Schwerpunkt bildete die Beschäftigung mit dem afrikanischen Kontinent. Wie dort Kinder leben, zur Schule gehen und oft auch hart arbeiten müssen, erfuhren gleich zwei Gruppen durch Begegnungen mit Referenten aus Afrika beim Deutschen Entwicklungsdienst (in Zusammenarbeit mit dem Weltfriedensdienst). Die Kinder aus dem Matharatal in Kenia standen im Zentrum einer dritten Afrikagruppe, die sich dann speziell dem Bauen von Kinderspielzeug aus Abfall (Verpackungen etc.) widmete. Ebenfalls ein Afrikabezug ergab sich für zwei Projektgruppen, die sich auf unterschiedlichem Niveau mit dem leckeren Thema "Von der Kakaobohne zur Schokolade" beschäftigten. 16 Kinder der 1. und 2. Klassen besuchten am Dienstag den Eine-Welt-Laden Baobab in der Christburger Str. und nahmen dort an einem Workshop rund um die Kakaoherstellung und -verarbeitung teil, wobei auch das Thema "Fairer Handel" anschaulich aufbereitet wurde (wie viel Stückchen Schokolade erhält der Bauer im konventionellen und im fairen Handel?). Eine zweite Schülerguppe aus der 3. bis 5. Klasse bearbeitete das Thema auf altersgemäß höherer Ebene und empfing dabei auch einen Gast aus Ghana. Zum Kakao gehört auch Milch: Mit Bio- und "normaler" Milch, fairen Milchpreisen sowie glücklichen und unglücklichen Kühen beschäftigte sich eine weitere Arbeitsgruppe. Eine ganz andere Ausrichtung hatte hingegen die Gruppe "Kinderarmut in Berlin", die ihren Blick auf die schwierige Situation von Kindern und Jugendlichen aus armen Familien in Berlin lenkte und sich bei einem Besuch des Diakonieladens "Laib und Seele" in Friedenau näher hierüber informierte. Bei der gemeinsamen Abschlusspräsentation rief die Gruppe die ganze Schule zu Sachspenden für "Laib und Seele" auf (gesammelt werden Kleidung, Spielzeug, haltbare Lebensmittel; Abgabe am Donnerstag, 30. März, in der Schule). Abgerundet wurde das breite Spektrum der Angebote mit der Gruppe "Fair Play im Sport", die zu diesem Thema vor allem künstlerisch arbeitete und verschiedene Plakate gestaltete. So ergab sich auch eine elegante Anknüpfung an unseren Ausgangspunkt "Fußball-WM". Gunnar Hermann nach oben "Die Arche" - besucht durch die Klassensprecher am 5.1.2006 650,00 € - ein Betrag umsetzbar in ein super Kinderfahrrad oder etwa 50-mal mit dem Freund ins Kino gehen oder ein schrottreifes Auto oder - wie in diesem Fall - als Spende für "Die Arche" - ein evangelisch-freikirchlicher Verein, der sich der Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Berliner Stadtbezirk Hellersdorf widmet. Am 5.1.2006 machten sich die sechs Klassensprecher der 3., 4. und 5. Klasse sowie eine Vertreterin der zweiten Klasse zusammen mit Frau Naß-Schrenk und zwei Eltern unserer Schule auf den langen (S- und U-Bahn) Weg nach Hellersdorf, um den Erlös unseres Weihnachtsbazars, der im Anschluss an das traditionelle Weihnachtssingen am 9.12. des vergangenen Jahres stattfand, als Spende an "Die Arche" zu überreichen. 650,00 € - ein Betrag, der vom großem Engagement der Schüler, Lehrer, Eltern und Erzieher bei der Vorbereitung des Bazars zeugt. Im überfüllten "Verkaufsraum" wurden an diesem Nachmittag von den Schülern u.a. selbst hergestellte Weihnachtsbaumanhänger aus Ton, Weihnachtskarten und -sterne, selbst bedrucktes Geschenkpapier, das Schattenspiel "Ein Königreich in Gefahr" der 3. Klasse als CD-ROM und Tüten mit von den Eltern gebackenen Plätzchen verkauft. In Hellersdorf angekommen wurde allen Mitreisenden schon durch die endlos langen, breiten Straßen, die links und rechts scheinbar nur von endlosen Wohnhochhäusern flankiert sind. Klar, dass dies ein anderes Berlin ist, als das gewohnte Pankow. Hellersdorf ist der Arbeitsplatz von Bernd Siggelkow, einem evangelisch-freikirchlichem Pfarrer, dessen Engagement für die von Armut und Vernachlässigung betroffenen Kinder und Jugendlichen dieses Stadtbezirks im eigenen Wohnzimmer vor ungefähr 10 Jahren begann und heute einen Standort in einer ehemaligen Hellersdorfer Schule gefunden hat. Für "Die Arche" sind neben ihrem Initiator jetzt 24 fest angestellte Mitarbeiter tätig. Das Team wird ergänzt durch Praktikanten und einige ehrenamtliche Eltern, die teilweise als 1-Euro-Kräfte in der "Arche" einen temporären Arbeitsplatz gefunden haben. Allein schon diese Dimensionen illustrieren, dass durch die Arche nicht allein nur Kinder und Jugendliche eine Anlaufstelle gefunden haben, sondern durch diese Einrichtung kostenlose Sozialarbeit für viele Hilfesuchenden im gesamten Stadtteil geleistet wird. Das Konzept des Vereins "Die Arche - christliches Kinder- und Jugendwerk e.V." erweist sich als so erfolgreich, dass es neuerdings auch in Berlin-Friedrichshain eine "Arche" gibt. Und in nächster Zukunft soll auch in einem Hamburger Stadtteil mit einer Hellerdorf ähnlichen Sozialstruktur eine "Arche" entstehen. Eine Sozialarbeiterin zeigte uns "Die Arche" und beantwortete die Fragen. Hier ist jeder willkommen - auch wenn kein Interesse an den Andachten oder ähnlichen Veranstaltungen mit religiösem Grundton besteht. Unsere Schülerinnen und Schüler sahen den Raum für Kleinkinder, den Nachhilferaum mit der eigens dafür angestellten Lehrerin; wurden neidisch auf den voll ausgepolsterten Sport- und Bewegungsraum; sahen die Kleiderkammer - hier "Schatzkammer" genannt; hätten am liebsten auch die frisch zubereiteten Bratkartoffeln in der so genannten Kids-Küche gegessen - ein kostenloses Angebot, das täglich von etwa 150-200 Kindern und zunehmend auch von Erwachsenen des Stadtbezirks wahrgenommen wird, spielten Tischtennis und Kicker im Jugendbereich und nahmen flüchtig aber herzlich Kontakt zu einigen Hellersdorfer Kindern auf. Verständlicherweise erschien uns allen der Besuch zu kurz. Jedoch waren sich unsere Klassensprecher darüber einig, dass, wenn der Weg nicht so weit wäre, man hier öfters vorbeikommen könnte. 650,00 € - der Erlös unseres Weihnachtsbazars wurde im Anschluss an unseren Rundgang im Namen der Evangelischen Schule in Pankow als Spende von Lina aus der 2. Klasse an Bernd Siggelkow überreicht. Ist es nur der so genannte Tropfen auf den heißen Stein? Wohl nicht, denn "Die Arche" finanziert ihre Arbeit zu 90% aus Spenden und ist somit kontinuierlich auf die Bereitschaft zu teilen und abzugeben angewiesen. Die Arche ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg und arbeitet auf der Glaubensgrundlage der Deutschen Evangelischen Allianz. Im Internet ist dieses Projekt unter www.kinderprojekt-arche.de zu finden. Jana Stolzenberger nach oben Neues Schulgebäude - Vertrag für Galenusstr. unterzeichnet! In der letzten Woche der Herbstferien war es soweit: Nach langen Verhandlungen wurde der Kaufvertrag für unseren neuen Schulstandort in der Galenusstraße unterzeichnet. Vertragspartner sind unser Schulträger, die Evangelische Schulstiftung Berlin-Brandenburg- schlesische Oberlausitz, sowie die IKOS Immobilien und Projektentwicklungs GmbH. Die Schulstiftung erwirbt mit diesem Vertrag für die Evangelische Schule Pankow zwei sanierte Gebäude der ehemaligen Klinik, eine neu errichtete Sporthalle sowie die zugehörigen Außenflächen. Der Vertrag sieht vor, dass unser Umzug wie geplant zum Beginn des Schuljahres 2006/07 erfolgen kann, denn bis dahin werden mindestens zwei Etagen im großen Haus, eine Etage im kleinen Haus sowie die Sporthalle fertig gestellt. Die verbleibenden Baumaßnahmen in den jeweils oberen Etagen werden laut Vertrag dann bis spätestens Ende 2006 abgeschlossen. Dies ist möglich, weil unsere Schule ja auch im nächsten Schuljahr mit dann voraussichtlich acht Klassen noch nicht ihre volle Größe erreicht haben wird. Später werden dann einmal 12 Klassen mit ca. 300 Schülern in der Galenusstraße die Evangelische Schule Pankow besuchen. G. Hermann nach oben Zyperntag am 19.10.2005 Natürlich gehört es zum Dasein einer WM-Schule wie der unseren, dass Fußball gespielt (bzw. dabei zugeschaut) wird, und dazu war in den letzten zwei Monaten ja auch reichlich Gelegenheit (siehe die eigenen Berichte). Aber jede WM-Schule hat auch die Aufgabe, sich mit dem zugelosten Partnerland zu beschäftigen. Ein ganzer Schultag stand deshalb jetzt kurz nach den Herbstferien unter dem Motto "Zypern". Um 8.15 Uhr versammelten sich zunächst alle Schülerinnen und Schüler im Betsaal des Waisenhauses. Als Ehrengast konnten wir Frau Chrysostomou von der zypriotischen Botschaft begrüßen, die schnell mit den Kindern ins Gespräch kam und dabei wichtige Grundinformationen über ihre Heimat vermittelte. Noch anschaulicher gelang das dann mit einem etwa 20minütigen Film über diese überraschend vielfältige Mittelmeerinsel. Anschließend teilten sich die Schülerinnen und Schüler in zehn verschiedene Gruppen auf, die jeweils von einem oder zwei Erzieher/innen bzw. Lehrer/innen geleitet wurden. Die 1. Klassen blieben jeweils in ihrem Klassenverband und beschäftigen sich mit der Tierwelt auf Zypern bzw. mit zypriotischen Märchen. Die Themen der anderen, jahrgangsgemischten Gruppen waren breit gestreut und reichten von der "Olive" als einer wichtigen mediterranen Frucht über die Gestaltung einer riesengroßen Landkarte bis zum zypriotischen Fußball. Die Gruppe "Sprache" arbeitete sich in die Tücken des griechischen und des türkischen Alphabets ein, die "Historiker" beschäftigten sich in zwei Teilgruppen mit einem Überblick über rund 11000 Jahre zypriotische Geschichte bzw. mit dem Zypernkonflikt. Zwei Arbeitsgruppen waren künstlerisch orientiert; die eine baute nach vorherigen Studien Modelle von landestypischen Häusern, die andere ließ sich von frühgeschichtlichen Tonfiguren der Insel zu eigenen Werken inspirieren. Besonders gespannt war man auch auf die Ergebnisse der letzten Gruppe, die auf dem Garbatyplatz Passanten nach ihrem Wissen über Zypern befragte (Hauptstadt, Jahr des EU-Beitritts,Einwohnerzahl - Was hätten SIE geantwortet?). In einer Abschlussrunde berichteten schließlich Vertreter aller Gruppen von ihrer Arbeit. Ziel des ganzen Tages war natürlich eine große Zypern-Ausstellung, damit schließlich alle Kinder von den Ergebnissen der anderen Gruppen profitieren können. Sie wird in Kürze im Flur des Betsaals zu sehen sein und dann von den Klassen, aber natürlich auch von Eltern, besucht werden können. (Bitte Information im Eingang der Hadlichstraße beachten.) Auch auf dem Tag der offenen Tür soll die Ausstellung gezeigt werden. G. Hermann nach oben 17. Mini-Marathon Auch in diesem Jahr nahm der Schülerladen wieder am spektakulärsten Schülerlauf Deutschlands, dem Mini-Marathon, teil. Zum 17. Mini-Marathon hatten sich über 9100 Kinder angemeldet. In diesem Jahr nahmen bei uns wieder viele Kinder das Angebot des Schülerladens wahr - auch die Kinder der 5. Klasse die keinen festen Platz im Schülerladen haben -, bei dieser tollen Laufveranstaltung mitzumachen. So gingen wir mit insgesamt 27 Kindern an den Start. Als wir uns am Sonntagfrüh im Schülerladen trafen, war die Aufregung natürlich groß. Bei herrlichem Wetter machten wir uns auf den Weg zum Start am Potsdamer Platz. Begleitet wurden wir von vielen Eltern. Am Potsdamer Platz angekommen trennten wir uns von unseren treuen Fans. Wir gingen zum Startbereich und teilten uns in unsere drei Laufgruppen auf. Die tolle Atmosphäre steigerte noch einmal die Anspannung. Um 8:55 Uhr vernahmen wir den Startschuss für die Grundschulen. Der 17. Mini-Marathon begann und wir waren mittendrin! Entsprechend dem jeweiligen Lauftempo hatten wir in diesem Jahr unsere Positionen ausgesucht. Zwei Gruppen starteten mitten aus dem Feld heraus. Eine Gruppe hatte sich dagegen ganz an das Ende des Feldes gestellt, damit sie gemäß ihrer Geschwindigkeit ungestört laufen konnte. Es sollte jedoch nicht lange dauern, bis diese Gruppe die ersten vor ihr gestarteten Kinder überholte. Da wussten wir, dass sich unser großer Trainingsaufwand gelohnt hatte. Für die beiden Laufgruppen, die aus dem Feld heraus starteten, war es etwas ganz Neues, gemeinsam mit einer Gruppe von über 9000 Kindern den Mini-Marathon zu beginnen. Das eigene Lauftempo zu finden, aufzupassen, nicht zu stürzen, bei Überholmanövern immer die richtige Lücke zu finden und auch ein konstant hohes Lauftempo zu halten, waren ganz neue Erfahrungen. Immer wieder standen Eltern an der Strecke und feuerten uns an. Auf der Straße Unter den Linden (wer kann schon von sich behaupten, dort einmal gelaufen zu sein!) flogen wir förmlich an weiteren Teilnehmer vorbei und noch immer musste kein Kind von uns aufgeben. Das Brandenburger Tor lag vor uns und wir stürmten förmlich hindurch. Nun war es bis zum Ziel nicht mehr weit. Wir waren überglücklich. Nicht nur, dass alle Kinder den Mini-Marathon erfolgreich geschafft hatten, einige konnten ihre Laufzeiten aus dem letzten Jahr sogar deutlich steigern. Der Lauf auf der Berliner Marathonstrecke vor vielen Zuschauern ist einfach ein tolles Erlebnis! Wann hat man als Schüler schon einmal die Gelegenheit, in das Ziel eines der größten und spektakulärsten Straßenrennen der Welt einzulaufen? Mit Medaille und Marathon T-Shirt feierten wir noch gemeinsam im Schülerladen und hatten uns viel zu erzählen. Die Laufzeiten der Kinder waren sehr unterschiedlich. Die Bestzeit lag bei 22:55 Min., das letzte Kind kam nach 33:55 Min. ins Ziel. Am Rande soll nicht unerwähnt bleiben, dass wir im Gegensatz zum letzten Jahr unsere Bestzeit um 2:37 min verbessert haben. Das kann für das nächste Jahr und den 18. Mini-Marathon nur bedeuten: "Wir sind wieder dabei und greifen die 20 Minuten Marke an"! D. Reitemeyer nach oben Aktion LebensLauf Mit vorbildlichem sportlichen Einsatz beteiligten sich unsere Kinder zum zweiten Mal an dem Projekt LebensLauf der Deutschen Welthungerhilfe. Über 80 Kinder, unter ihnen auch viele Erstklässler, gingen für die Kinder im afrikanischen Mali an den Start und erliefen insgesamt 3.550 EUR ? ein stolzes Ergebnis! Angefeuert von Freunden und Familien und unterstützt von afrikanischen Trommelklängen liefen viele Kinder unter den oft stauenden Augen der Eltern eine Runde nach der anderen im Pankower Schlosspark. Mancher Sponsor musste am Ende tiefer in die Tasche greifen, als anfänglich gedacht! Aber es ging ja nicht nur darum, möglichst viele Runden zu laufen ? und möglichst viele Sponsoren zu finden, sondern vor allem darum, aktiv zu helfen. Mit dem LebensLauf unterstützt man die Arbeit der Welthungerhilfe in den ärmsten Ländern der Welt. Die Erlöse aus unserem Lebenslauf sollen wie im vergangenen Jahr dem Schulspeisungsprojekt in Mali zugute kommen. Viele Schulen erhalten dort keinerlei staatliche Zuschüsse und müssen die notwendigen Mittel zum Unterhalt und Betrieb der Schule selbst aufbringen. Die Deutsche Welthungerhilfe hilft hier durch die Ausgabe von Schulmahlzeiten. Gestartet wurde das Projekt 1999 mit der Essensausgabe an sieben Schulen. Dank der Erlöse aus der Aktion LebensLauf konnte das Projekt in den letzten Jahren so ausgedehnt werden, das mittlerweile rd. 2.500 Kinder an 23 Schulen mit einer täglichen Mahlzeit versorgt werden können. Weitere Informationen auf der homepage: www.welthungerhilfe.de Das Organisationsteam 2005 bedankt sich zu allererst bei allen Kinder und deren Sponsoren, aber auch bei allen Helfern - alle zusammen haben diesen Nachmittag zu einem so lohnenden und unvergesslichen Erlebnis gemacht! M. Kothé nach oben Wir waren "auf Hertha"! Viele von Ihnen wissen es bestimmt schon, dass wir WM-Schule für Zypern sind. Die Kinder haben schon auf zwei Turnieren gespielt, die Mannschaft der 5. Klasse war sogar zum Turnier in Hamburg. Als besonderes Bonbon konnten wir unsere fußballbegeisterten Kids am 29. September zum Spiel Hertha BSC-APOEL Nikosia im UEFA?Cup ins Olympiastadion einladen! Die Geschäftsführung von Hertha BSC hatte sich unseren Bitten gegenüber nicht verschlossen gezeigt und allen Schülern der 2. bis 5. Klasse Freikarten spendiert! So zogen wir dann gemeinsam ins Stadion. Offiziell waren wir natürlich für die zypriotische Mannschaft und schwenkten unsere Zypern-Fahnen, im Grunde unseres Herzens haben wir uns aber über das 3:1 für Hertha gefreut. Die Stimmung war super, keiner ging im Gewühl verloren (danke nochmals an dieser Stelle an alle begleitenden Eltern!), alle kamen wieder heil an. Trotz der späten Stunde ? wir waren erst gegen 21.45 Uhr wieder an der Schule - waren am nächsten Morgen alle da und guter Laune. Es war ein tolles Erlebnis! Danke an Hertha! G. Naß-Schrenk nach oben Autorenlesung mit Peter Stamm am 8.9.2005 Im Rahmen des Literaturfestivals Berlin las der Autor Peter Stamm am 8. September 2005 für die Kinder der 2. und 3. Klasse in unserer Schule. Peter Stamm las aus seinem Kinderbuch "Warum wir vor der Stadt wohnen". Die wunderschönen Illustrationen des Buches von Jutta Bauer hatte er als Farbfolien dabei, so dass die Kinder beim Hören der Geschichten auch die jeweiligen Bilder betrachten konnten. Zu vielen Illustrationen konnte er eine kleine Geschichte über deren Entstehung erzählen, wodurch wir Zuhörer noch genauer auf alle Details achteten. Auf die Fragen der Kinder ging Peter Stamm sehr einfühlsam ein. Jede Frage nahm er ernst und beantwortete sie sehr persönlich. Die Kinder der Klassen hatten sich im Unterricht auf die Lesung vorbereitet, indem sie darüber nachgedacht hatten, wie sie selber wohnen möchten, und ihre Wunschvorstellungen aufgeschrieben. Einige Kinder durften ihre eigenen Textentwürfe am Ende der Lesung vorlesen und konnten sie mit Peter Stamm diskutieren. Dabei erfuhren sie, dass Peter Stamm seine eigenen Texte an die zwanzig Mal überarbeitet, bevor er sie veröffentlicht. Die persönliche Begegnung mit diesem Autor hat die Kinder sehr beeindruckt und zum Schreiben motiviert. In der 3. Klasse ist nun ein eigenes Buch mit dem Titel "Wo ich wohnen möchte" entstanden. Ein Exemplar wird natürlich an Peter Stamm geschickt. Vielen Dank an den Verein - besonders an Frau Seite! -, der diese Lesung ermöglicht hat!! Eine letzte Anmerkung: Das Buch ist sehr zu empfehlen! Geeignet für Kinder bis zur 3. Klasse: Peter Stamm/Jutta Bauer "Warum wir vor der Stadt wohnen", Beltz & Gelberg 2005. G. Naß-Schrenk nach oben Elternlotsen im Einsatz Bei einem Ortstermin zum Schuljahresbeginn mit Vertretern von Polizei, Tiefbauamt, Schule und Verein wurden die Notwendigkeiten und Möglichkeiten der Schulwegsicherung im Bereich der Hadlichstraße diskutiert. Besonders morgens in der Zeit zwischen 7.30 und 8.00 Uhr herrscht, wie wir alle wissen, in der Hadlichstraße erheblicher Verkehr, u.a. auch durch Busse, Rettungs- und Polizeifahrzeuge. Da es sich bei der Straße aber um eine ausgewiesene Tempo-30-Zone handelt, ist die Aufstellung einer Ampel per Gesetz nicht vorgesehen. Auch das Anbringen von Schwellen oder Zebrastreifen so dicht im Einmündungsbereich ist nach Beurteilung der Behörden nicht möglich. Die einzig mögliche Variante der Schulwegsicherung sind Schüler- bzw. Elternlotsen. Schülerlotsen können in Klasse 5 ausgebildet werden, eingesetzt werden dürfen sie aber erst ab Klasse 6, d.h. für uns ist dies erst ab dem kommenden Schuljahr möglich. nach oben WM-Schulen: Turnier im Kanzleramt am 27.08.2005 Unseren ersten öffentlichen Auftritt als Nationalmannschaft von Zypern hatten wir am 27. August 2005. Wir waren zum "WM-Schulen"-Turnier im Kanzleramt eingeladen.  Unser WM-Schulen Team Früh am Morgen um 9:15 Uhr trafen sich unsere Nationalspieler und ihre Begleiter vor dem Kanzleramt. Gemeinsam mit zehn weiteren WM-Schulen aus Berlin wurden wir in den Kanzlerpark geführt, wo das Turnier stattfand. Gespielt wurde nach der WM-Schulen-Regelung auf einem ziemlich kleinen Platz mit Bande, Straßenfußball halt. Das Motto lautet "Straßenfußball für Toleranz". Es sind immer zwei Mädchen mit zwei Jungs in einem Team. Alle geschossenen Tore zählen nur, wenn auch eines der Mädchen trifft. Vor dem Spiel handeln die Kinder immer Abmachungen aus. Zum Beispiel, dass man nicht fluchen darf, oder dass man keine Weitschüsse macht. Anschließend entscheiden sie, ob alle Regeln eingehalten wurden und vergeben Fair-Play- Punkte. In unserer Gruppe mussten wir gegen Georgien, Guyana, Bolivien und Jemen antreten. Jedes Spiel war hart umkämpft und wir zogen uns sehr achtbar aus der Affäre. In den Spielen gegen Georgien (1:2) und Guyana (2:4) unterlagen wir nur mit viel Pech. Gegen Bolivien hatten wir eine leichte Schwächphase (2:5), konnten im letzten Spiel gegen Jemen aber noch einmal durch einen klaren 4:0 Sieg unser Können unter Beweis stellen. Am Ende erreichten wir in unserer Gruppe den 3. Platz mit 17 Punkten. Hier kam uns vor allem unser faires Verhalten während der Spiele zugute. Mit insgesamt 11 Fair-Play-Punkten bekamen wir die meisten unserer Gruppe. Fair-Play zahlt sich aus!!! Für uns war es das erste Turnier mit diesen Regeln. Unsere SpielerInnen hatten viel Spaß. Und in jedem Spiel gelang uns auch ein Mädchentor. Aber nicht nur das Turnier war für unsere NationalspielerInnen Ronja, Mara, Luise, Tobias, Zito und Jonathan ein großes Erlebnis. Auch das Programm im Kanzlerpark war spannend. So durften u.a. zwei Kinder unserer Schule den Bundeskanzler auf der Brücke zum Kanzlerpark begrüßen. Bei der Siegerehrung waren noch einmal alle elf teilnehmenden WM-Schulen auf der Bühne vertreten und erhielten vom Bundeskanzler einen Fußball. Unsere Mannschaft hat unser Patenland Zypern toll vertreten. Jetzt sind wir natürlich schon auf die nächsten Turniere ganz gespannt, besonders auf die Europameisterschaft Anfang Oktober in Hamburg. Wir werden weiter berichten. nach oben WM-Schulen: WM-Turnier Zypern am 12.09.2005 Am Montag, dem 12. September 2005, richtete unsere Schule ihr WM-Turnier aus. Hierzu hatten wir die Mannschaften aus Georgien, Togo und Jemen auf das Gelände der SPOK-Arena eingeladen. Gespielt wurde in allen Klassenstufen nach den Regeln von "Straßenfußball für Toleranz". Jedes Team musste mit zwei Jungen und zwei Mädchen auf dem Platz sein. Es gab keinen Torwart und die Jungentore wurden erst gewertet, wenn ein Mädchen ein Tor erzielt hatte. Vor jedem Spiel trafen sich beide Mannschaften und legten drei Regeln fest. Im Anschluss an die Spiele vergaben beide Mannschaften Fair-Play-Punkte, je nachdem, ob die Regeln von den SpielerInnen eingehalten wurden. Unterstützt wurden sie dabei von so genannten „Teamern“. Diese Teamerrolle wurde von Julien und Paul aus der 5. Klasse übernommen. Beide hatten beim Kanzleramtsturnier erste Erfahrungen in diese Rolle gesammelt. Viele Spiele endeten Unentschieden. Dadurch spielten die Fair-Play-Punkte noch eine besondere Rolle. Ganz besonders spannend war es in den Klassenstufen 3 und 4. Dort waren die Klassen aus Togo und Georgien punktgleich. Um den Sieger zu ermitteln, mussten von jedem Land zwei SpielerInnen versuchen, aus ca. 13 Metern das leere Tor zu treffen. Dabei hatte jeweils Togo das glücklichere Ende für sich. Für unsere 2. Klasse reichte es zu einem bravourösen 2. Platz, die Klassen 3 und 4 konnten den dritten Platz belegen. Die 5. Klasse, die unsere Schule auch bei der Europameisterschaft Anfang Oktober in Hamburg vertreten sollte, konnte das Turnier mit dem 1. Platz beenden. Dies war natürlich ein tolles Erfolgserlebnis und gab uns noch einmal ganz viel Mut für die Reise nach Hamburg (Bericht folgt). Der Sieger in den jeweiligen Alterstufen erhielt zum Ende einen Pokal. Jedes Land konnte sich schließlich bei der Heimreise über den Gewinn eines Pokals freuen. Insgesamt war es ein gelungenes WM-Turnier für uns. Zwischendurch mussten wir zwar die Regenschirme aufspannen, das tat der guten Stimmung am Spielfeldrand aber keinen Abbruch. Unsere Mannschaften wurden bei ihren Spielen tatkräftig von den MitschülerInnnen angefeuert, die sich auf den Weg in die SPOK-Arena gemacht hatten. Immer wieder erklangen lautstark die Rufe Z-Y-P-E-R-N, Z-Y-P-E-R-N. Leider erhielten wir von Hertha BSC für die Autogrammstunde eines Bundesligaprofis eine Absage. Da die Mannschaft am Mittwoch zum UEFA-Cup Spiel nach Nikosia reisen musste, konnte von Seiten des Vereins kein Spieler am Montag abgestellt werden. Schade, denn das wäre für die Kinder bestimmt noch ein tolles Erlebnis gewesen. Mit unserem WM-Turnier haben wir einen weiteren Baustein als WM-Schule erfüllt. Die Spielregeln lassen auf spielerische Art und Weise soziales und faires Miteinander erfahrbar werden. Die SpielerInnen müssen z.B. in einer Diskussion entscheiden, nach welchen Regeln sie das Spiel austragen werden und diese Regeln auch einhalten. Die Jungen müssen die Mädchen aktiv in das Spielgeschehen einbeziehen. Einen Schiedsrichter, der Schuld ist, gibt es nicht. Das bedeutet, die Kinder müssen sich mit Situationen auseinandersetzen, in denen sie selbst „mitbetroffen“ sind und aktiv Entscheidungen treffen. nach oben WM-Schulen: Europameisterschaft in Hamburg 30.9.-3.10.2005 Am Freitag, dem 30. September, machten sich die NationalspielerInnen der 5. Klasse auf den Weg nach Hamburg, um unsere WM-Schule und unser Patenland Zypern bei der Europameisterschaft der WM-Schulen zu vertreten. Um 12:35 Uhr stiegen wir am Bahnhof Zoo in den Zug, der uns nach Hamburg bringen sollte. Schon im Zug konnten wir die Nationalmannschaft von Georgien begrüßen. In Hamburg angekommen gaben wir unser Gepäck auf und machten uns auf den Weg in die Innenstadt, um uns die Spielstätte schon einmal anzuschauen. Die vier Fußballcourts waren bereits aufgebaut, so dass wir die Zeit gleich für ein Trainingsspiel gegen Georgien nutzen konnten. Die offizielle Eröffnung der Europameisterschaft fand ab 17:00 Uhr in der AOL-Arena statt. Nach einigen Begrüßungsreden wurden die Vorrundengruppen zusammengestellt. Das war spannend, wurden die Gruppen doch wie bei offiziellen Turnieren ausgelost. Nach einem langen Tag machten wir uns anschließend ziemlich geschafft auf den Weg zur Jugendherberge. Dort angekommen, wurden die Zimmer bezogen und erst einmal die Zimmerkollegen der anderen Schulen begrüßt. Für viele war es eine neue Erfahrung, sich das Zimmer mit fremden Kindern zu teilen. Zum Abschluss gab es noch eine kurze Mannschaftssitzung und dann ging es in die Betten. Am Samstagvormittag meinte es das Wetter gar nicht gut mit uns. Hamburg zeigte sich von seiner regnerischen Seite. So mussten wir uns in der St.-Petri-Kirche, der ältesten Pfarrkirche der Stadt, vor dem Regen retten. Auch das Turnier wurde nach einer Stunde unterbrochen und für 14:00 Uhr neu angesetzt. Unsere Gruppengegner hießen Schweden, Lichtenstein und England. Das erste Spiel gegen Schweden verlief sehr ausgeglichen. Wir hatten zwar ein leichtes Chancenplus, mussten uns aber mit einem 0:0 zufrieden geben. Nach unseren bisherigen Turnierergebnissen waren wir aber mit dem Start zufrieden. Im zweiten Vorrundenspiel trafen wir auf Lichtenstein. Leider ging dieses Spiel mit 0:4 verloren. Wir waren zwar chancenlos, unglücklich war die Niederlage aber trotzdem. Denn wir verloren das Spiel nur durch einen abgefälschten Schuss eines Mädchens, der ungerechtfertigterweise als Mädchentor gewertet wurde. Im Laufe des Turniers sollte sich herausstellen, dass nur in unserem Spiel diese Regel angewendet wurde. Der Ärger nach dieser deutlichen Niederlage war bei allen zu spüren. So war bei vielen Kindern die Lust am letzten Gruppenspiel ein wenig verloren gegangen. Nach einer kurzen Besprechung nahmen wir uns aber vor, noch einmal alles zu geben und uns gut aus der Europameisterschaft zu verabschieden. Wir spielten ja auch nicht nur für uns! Die Fußballgroßmacht England wartete auf uns. Wir starteten furios und führten schnell 2:0. Jetzt musste aber noch ein Mädchentor her, damit der Sieg auch wirklich gewertet werden konnte. Die Kinder spielten sich in einen Fußballrausch, Ronja und Tara erzielten jeweils ein Tor und am Ende hieß es 6:0 für Zypern. Wir hatten das Mutterland des Fußballs an die Wand gespielt! Überglücklich strahlten wir um die Wette und hatten doch wieder ein klein wenig Hoffnung, in die Zwischenrunde einzuziehen. Leider reichte es nicht. Wir mussten als Gruppenvierter ausscheiden. Bei allen bisherigen Turnieren hatten uns die Fair-Play-Punkte gerettet, diesmal mussten wir aber leider ausscheiden, da wir im Gegensatz zum punktgleichen Gruppendritten weniger Fair-Play-Punkte vorzuweisen hatten. Der Samstag endete mit einem Besuch in der Color-Line-Arena und eines Handballspiels des HSV. Am Sonntag hatten wir dann (leider) spielfrei. Wir nutzten die Freizeit und besuchten die Ausstellung Miniatur Wunderland Hamburg. Zu sehen gibt es dort die größte digitale Modellbahn der Welt. Wir waren alle von der Ausstellung beeindruckt. Wie von Geisterhand fahren die Züge, Autos, Schiffe etc. durch verschiedene Landschaften und Kontinente. Zur Finalrunde waren wir dann natürlich wieder beim Spielgeschehen und sahen, dass San Marino (Sportgymnasium Neubrandenburg) sich den Titel des Europameisters sicherte. Die abschließende Siegerehrung fand im Hamburger Rathaus statt. Dies gab der gesamten Europameisterschaft einen würdigen Rahmen. Mit "La Ola" feierten wir uns gegenseitig, alle Schulen erhielten eine Urkunde und der Europameister einen riesigen Pokal. Am Montagvormittag stiegen wir alle müde, aber auch sehr glücklich in den ICE, der uns zurück nach Berlin bringen sollte. Stolz schwenkten wir unsere Zypernfahnen. Es war ein tolles Erlebnis unsere Schule bei der Europameisterschaft der WM-Schulen in Hamburg zu vertreten. Sportlich hätten wir gerne mehr erreicht, konnten wir uns doch von Turnier zu Turnier steigern. So mancher Moment des Wochenendes wird haften bleiben. Auch die Erfahrung, dass man Entscheidungen hinnehmen muss, die uns im Nachhinein den Weg in die Zwischenrunde verbaut haben. Fair Play zeigt sich vor allem in den Momenten, wo man nicht der Sieger ist. Ganz nach dem Motto der WM-Schulen "FAIR PLAY FOR FAIR LIFE". D. Reitemeyer nach oben Applaus für das "Ich": Der Einschulungstag 2005 Die Ersten kamen schon viertel vor neun: Gespannte Schulanfänger, Eltern, Paten und Freunde drängten in die bald überfüllte Kirche Alt-Pankow. Bereits zum fünften Mal feierte die Evangelische Schule die Einschulung eines neuen Jahrgangs, zum ersten Mal jedoch mit zwei ersten Klassen. In dem Familiengottesdienst am 14. August begrüßten Pfarrerin Ruth Misselwitz und Schulleiter Gunnar Hermann die 48 neuen Schulkinder gemeinsam mit den anderen Erstklässlern der Gemeinden Alt-Pankow und Niederschönhausen.  Die Einzigartigkeit jedes Kindes war das bestimmende Thema des lebendigen, von der Schule mitgestalteten Gottesdienstes. „So wie ich bin, komme ich zu Dir“, lautete denn auch das Bekenntnis bei den Worten nach dem 139. Psalm. Und passender als der Bilderbuchklassiker „Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe aus den 70er Jahren hätte das Stück nicht ausgewählt sein können, das die Schüler der zweiten Klasse für die neuen Mitschüler aufführten. Das von ihrer Klassenlehrerin Stefanie Finder und Gabriele Naß-Schrenk mit aufwändigem Bühnendekor einstudierte Schauspiel bedachte die Gemeinde mit heiterem Applaus – in das fröhliche „Einmaliglied“ stimmten alle gemeinsam ein. Zur Erinnerung bekamen die ABC-Schützen ein originelles Geschenk: einen großen Spiegelanhänger mit der Aufschrift „Ich bin einmalig“, der auf der Rückseite wiederum mit einem einmaligen Gesicht aus Bonbons dekoriert war. Nach dem Auszug aller Schulanfänger, die zuvor gesegnet worden waren, brachten zwei Kutschen die beiden ersten Klassen mit ihren gleichfalls neuen Lehrerinnen Susanne Ax (1a) und Sylvia Janitzky (1b) zur Schule, wo sie ihre erste Unterrichtsstunde erlebten. Den großen Tag feierten die Familien der frischgebackenen Grundschüler unterdessen bereits im Garten, die bunten Schultüten bereithaltend. Gunnar Hermann verriet den Eltern die erste „Hausaufgabe“ der Kinder: die Übermittlung eines Briefes mit dem Stundenplan. Und Sibylle Seite vom Vereinsvorstand erinnerte an das Schulsymbol: „Das Segel ist gehisst“. Sie ermunterte auch alle Anwesenden, „bereit zu sein, dem Boot zu helfen, wenn es in Gefahr gerät“. Eingekleidet wurde der neue Jahrgang übrigens in Orange – so die Farbe ihrer Schul-T-Shirts. Gudrun Meyer nach oben Neuigkeiten zum Schuljahresbeginn 2005/2006 Mal wieder viel Neues! Ein jedes Schuljahr bringt an unserer sich entfaltenden Schule naturgemäß eine Menge Neuerungen mit sich. Dieses Mal waren es aber doch ungewöhnlich viele... Einige waren von langer Hand geplant, andere haben sich auch recht kurzfristig und überraschend ergeben. Aber der Reihe nach: Zum ersten Mal konnten wir zwei neue erste Klassen in unsere Schule aufnehmen! 48 Jungen und Mädchen erlebten am Sonntag, dem 14. August, ihren ersten Schultag (siehe Bericht). Mit Blick auf den Umzug im kommenden Jahr in die Galenusstr. konnten wir den Schritt in die Zweizügigkeit jetzt schon gehen. Als neue Lehrkräfte für diese Klassen wurden schon vor einigen Monaten eingestellt die Kolleginnen Frau Ax (Klassenlehrerin 1a), Frau Janitzky (Klassenlehrerin 1b) und Frau Bergemann. Frau Bergemann übernimmt außerdem als ausgewiesene Fachlehrerin den Englischunterricht in der 3., 4. und 5. Klasse. Um genug Platz für nun über 140 Schülerinnen und Schüler zu haben, waren ebenfalls schon vor Monaten die Weichen gestellt worden. Für dieses Schuljahr haben wir eine Filiallösung gefunden, die - angesichts anderer Alternativen - die zweifelsohne beste Antwort auf unseren Raummangel darstellt: Für die 4. und 5. Klasse wurden großzügige Unterrichts- und Betreuungsräume im ehem. Jüdischen Waisenhaus (gleich schräg gegenüber) angemietet. In der letzten Ferienwoche wurde unter großer Beteiligung von Eltern und Kindern der Umzug in die neuen Klassenräume bewältigt, und auch der Hof des Waisenhauses wurde dank großzügiger Unterstützung des Schulvereins in eine wohl für ein Jahr doch gut akzeptable Pausenfläche verwandelt. Für alle Hilfe und Förderung vielen Dank! Kurz vor Ende der Sommerferien galt es dann noch, sehr überraschend und kurzfristig zwei neue Lehrerinnen zu finden. Und das kam so: Seit vielen Jahren sind die Schulen in freier Trägerschaft von der wenig vorausblickenden und dann überstürzt agierenden Personalpolitik im staatlichen Schulwesen betroffen. Immer wieder kommt es zu sehr kurzfristigen Personalwechseln mitten in den Sommerferien, weil es dann plötzlich zu Einstellungen an staatlichen Schulen kommt. Erstmals wurde nun auch unsere Schule mit dieser - im Übrigen auch für die wechselnden Lehrkräfte höchst unbefriedigenden - Situation konfrontiert. Mit Frau Querbach und Frau Rewicki haben sich bedauerlicherweise gleich zwei Lehrerinnen für einen Wechsel in den staatlichen Schuldienst entschieden; ihre Arbeitsverträge mit der Evangelischen Schulstiftung wurden kurzfristig aufgelöst. Beide Kolleginnen haben sich Ihre Entscheidung nicht leicht gemacht und ich möchte ihnen auch an dieser Stelle sehr herzlich für die engagierte Arbeit an der Evangelischen Schule Pankow danken. Erfreulicherweise ist es uns gelungen, in sehr kurzer Zeit ein neues, überzeugendes Personaltableau für die betroffenen Klassen aufzustellen. Die Klassenleitung der 4. Klasse hat eine neue Kollegin übernommen, Frau Neukamm. Sie unterrichtet dort Deutsch, Mathe und Kunst. In der 3. Klasse wurde Frau Naß-Schrenk zur neuen Klassenlehrerin; sie unterrichtet dort nunmehr Deutsch, Sachkunde und Musik. Als fünfter Neuzugang unseres Lehrerteams hat schließlich Frau Schooff den Matheunterricht in der 3. Klasse und den Sachkundeunterricht in der 4. Klasse übernommen. Neu dabei sind schließlich noch zwei Erzieherinnen, Nadine Drüen und Heike Wilhelm, die für eine befristete Zeit im Schülerladen beschäftigt werden, sowie Frau Wald, die für ein halbes Jahr als zusätzliche Kraft im Sekretariat arbeiten wird. Allen neuen Mitarbeiterinnen, neuen Schülerinnen und neuen Schülern sowie neuen Eltern an unserer Schule wünsche ich einen guten Start; allen gemeinsam (den „Alten“ wie den „Neuen“) ein ergiebiges und harmonisches Schuljahr, in dessen Verlauf wir uns auf noch viel, viel mehr Neuerungen vorzubereiten und einzustellen haben als dieses Mal! Gunnar Hermann (Schulleiter) nach oben |