Chronik für das Schuljahr 2006/2007 PDF Drucken E-Mail

Inhalt:

 

 

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Einladung zur Schuleinweihung

Eine Idee wird erwachsen: Gründung der Stiftung Senfkorn Pankow

Nachdem die Trägerschaft unserer Schule - und in absehbarer Zeit auch die des Schülerladens - auf die Schulstiftung der Evangelischen Kirche übergegangen war, stellte sich für den Verein "Eine Evangelische Schule für Pankow" e.V. die Frage, wofür die Mittel, die ursprünglich für den Kauf eines Schulgebäudes erwirtschaftet wurden, verwendet werden sollten. Wegen des Gemeinnützigkeitsrechtes mussten die Mittel schnell, d.h. im Laufe des folgenden Jahres ausgegeben werden. Wichtig war uns, die Mittel für den "Geist" der Schule zu verwenden, nämlich das religiöse Leben, Bildung und Erziehung an unserer Schule nachhaltig zu fördern.

Vor fast einem Jahr wurde dann in einer Mitgliederversammlung beschlossen, die Idee einer Stiftung für längerfristige Projekte zu verfolgen. Bei einer Stiftung werden Projekte durch die Erträge und Zinsen des Stiftungskapitals finanziert, das Stiftungskapital bleibt dabei ungeschmälert erhalten. Gleichzeitig sollte der Verein in einen Förderverein umgewandelt werden, um das tägliche Leben an der Schule mit zu gestalten. Es fanden sich ca. 20 Personen, die bald unter dem Arbeitsnamen "Projektgruppe Senfkorn" in verschiedenen Arbeitsgruppen und unzähligen Sitzungen eine Stiftungs- und neue Vereinssatzung konzipierten, die Finanzierung abklärten, Kontakte zu Finanzamt und Justizverwaltung aufnahmen und ein schlüssiges und tragfähiges Konzept erstellten.
Der Zweck der Stiftung ist identisch mit dem des Vereines: nämlich "die ideelle und materielle Förderung und Pflege einer christlich orientierten Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Der Stiftungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Unterstützung der Evangelischen Schule Pankow und ihres Schülerladens bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Schulkonzeption, ..., die Förderung von Fort- und Weiterbildung, ... und die Unterstützung pädagogischer Initiativen und Projekte." Neben dem Vorstand, der die täglichen Geschäfte führen wird, ist ein Kuratorium installiert worden, dessen Mitglieder die Anbindung an die evangelischen Gemeinden Alt-Pankow und Niederschönhausen, an den Verein und die Gesamtelternvertretung unserer Schule sicherstellen.

All dies wurde dann bei der letzten Vereinssitzung mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen.
Die "Stiftung Senfkorn Pankow" war geboren. In den Vorstand gewählt wurden Nicola Herbst, Ines v. Keller und Jörg Siecke, Mitglieder des Kuratoriums sind bis jetzt Bernhard Forck, Marianne Kothé, Sibylle Seite und Thomas Steger-Hartmann.

Noch ist die Stiftung klein, ein Senfkorn, aber sie wird zum Baum wachsen und mit den Jahren mehr und mehr Projekte und Initiativen fördern und finanzieren können, damit die "Vögel des Himmels kommen und in ihren Zweigen nisten können".

Mittlerweile ist die neue Vereinssatzung beim Amtsgericht eingetragen und die notwendigen Unterlagen wurden bei der Stiftungsaufsicht eingereicht. Aller Voraussicht nach werden wir in der nächsten Woche die Stiftungsurkunde in den Händen halten können. Es ist, als wäre die Jahreslosung 2007 für uns ausgewählt worden: "Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr´s denn nicht?"

Wir danken allen, die sich im vergangenen Jahr so engagiert haben und hoffen, dass sie und noch viele andere die Stiftung auch in Zukunft mit Herz, Geist und Hand begleiten werden.

Ines v. Keller

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8. Mini-Marathon und der Schülerladen ist wieder dabei

Am Sonntag, dem 24.09.2006, geht der Schülerladen nun schon zum vierten Mal an den Start des Berliner Mini-Marathons. In diesem Jahr nehmen 36 Kinder aus den Klassenstufen 3 bis 6 teil. Dies ist für uns ein neuer Teilnehmerrekord. Die Strecke des 18. Mini-Marathons entspricht auch in diesem Jahr wieder den letzten Kilometern der Originalstrecke des Berlin-Marathons. Wir starten am Potsdamer Platz und laufen über den Schlossplatz, die Straße Unter den Linden entlang bis zum Ziel hinter dem Brandenburger Tor. Der Start für die Grundschulen erfolgt um 9:02 Uhr. Vielleicht gibt es ja Kinder und Eltern, die Lust haben, uns an der Strecke anzufeuern. Nicht nur für unsere LäuferInnen ist der Mini-Marathon eine tolle Laufveranstaltung. Auch für die Zuschauer ist es beeindruckend zu sehen, mit wie viel Freude und Begeisterung die Kinder am Mini-Marathon teilnehmen.

Dirk Reitemeyer

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Festgottesdienst zur offiziellen Einweihung - alle Türen gehen auf

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Prominenter Einschulungsbesuch
 

Selbst für das regnerische Wetter hatte Bischof Wolfgang Huber lobende Worte parat: "Ein lebendiger Himmel ist über uns". Den gleichfalls lebendig gestalteten Festgottesdienst im Freien zur Einweihung des neuen Domizils am 3. September konnten die kräftigen Schauer ohnehin nicht trüben. Schulleiter Gunnar Hermann bekannte in seiner Begrüßung: "Der erste Schultag in der Galenusstraße war für mich der schönste Tag". Er würdigte die Kürze der Bauarbeiten, die das ehemalige Krankenhaus in eine Schule verwandelten, mit einem mecklenburgischen Segensspruch: "Gott schütze uns vor Feuer und Wind - und vor Arbeitern, die langsam sind".

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Aufführung der Schüler
 

Zur Aktion "Eine Schule mit vier Türen" riefen die Schüler Bischof Huber auf die Bühne; nach Aufforderung der Moderatoren Tobias und Luise aus der 6. Klasse öffnete er die verschieden farbigen Türen, die symbolisch zur Gemeinschaft, zu uns selber, zum Lernen und zum Glauben führen sollen. In kleinen Sketchen und mit Liedern inszenierten die Schüler diese Themen. In seiner Predigt zeigte sich Bischof Huber zuversichtlich, dass an der Evangelischen Schule Pankow solche Türen nicht verschlossen bleiben und bezeichnete die Lehrer als Schlüsselpersonen im wahrsten Sinne des Wortes. "Glaube und Vernunft werden hier nicht gegeneinander ausgespielt", betonte er - nicht ohne Kritik am staatlichen Ethikunterricht zu üben, der in diesem Schuljahr verpflichtend ohne Wahlmöglichkeit eingeführt wurde: "Das traut man nur Schildbürgern zu". Die Liturgie des Gottesdienstes teilten sich die Pfarrer der Gemeinden Alt-Pankow und Niederschönhausen, Ruth Misselwitz und Richard Gramse.

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Schlüsselübergabe an Schulleiter G. Hermann
 

Nach einem Grußwort des Bezirksbürgermeisters Burkhard Kleinert (PDS), der unsere Schule "durchaus als eine Bereicherung der Pankower Schullandschaft" ansieht, zeigte sich Marianne Kothé, Elternsprecherin und Vereinsvorstand der ersten Stunde, "glücklich und dankbar, dass die Zeit der Provisorien vorbei ist". Ernst Brenning, stellvertretender Kuratoriurmsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung, dankte den Eltern für ihre Gründungsinitiative: "Ohne Sie gäbe es diese Schule nicht". Zum Abschluss fand die Uraufführung des Lieds "Das Haus" von Martin Laubisch statt, das der Vater zweier Kinder an der Schule eigens für die Einweihung des neuen Gebäudes komponiert hat.

 

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Im neuen Heim!

Die anschließende Feier im gesamten Schulgebäude mit Treppenhauskonzert, Märchenstunde und Einlagen von Clown Claasen stand unter dem Motto "Ankern und FESTmachen": In der Mensa lockte ein überbordenes Buffet. Die Kollekte für die weitere Gestaltung des Schulgeländes erbrachte 1.019,26 Euro.

 

Gudrun Meyer

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Mit zwei PS in die Schule - der Einschulungstag 2006

"Mach Dich auf den Weg; geh, Abraham, geh", stimmte der Schulchor beim diesjährigen Familiengottesdienstes zur Einschulung eines neues Jahrgangs ermunternd an. In der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche Alt-Pankow begrüßten am 27. August Pfarrerin Ruth Misselwitz und Schulleiter Gunnar Hermann 48 neue Schulkinder sowie die anderen Erstklässler der Gemeinden Alt-Pankow und Niederschönhausen.

Abrahams und Saras Reise in ein unbekanntes Land, ihre Neugierde und ihre Nöte waren das anspielungsreiche Thema des kleinen Schauspiels, das die Zweitklässler für ihre neuen Mitschüler einstudiert hatten und unter großer Anteilnahme der Gemeinde aufführten. Zur Erinnerung und Stärkung bekamen die ABC-Schützen - für ihren eigenen Aufbruch in die Schulzeit - einen Beutel mit dem Nötigsten überreicht: Traubenzucker und Trinkflasche, Taschentücher und Teelicht. Pfarrerin Misselwitz gab in ihrer Ansprache Schülern, Eltern und Lehrern die Verheißung der Jahreslosung mit auf den Weg: "Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht".

Nach ihrem Auszug warteten auf die aufgeregten Schulanfänger vor der Kirche schon zwei Pferdekutschen, die die Kinder nach heiterem Abschiednehmen in gemütlicher Fahrt zur Schule brachten. Hoch auf dem Wagen saßen auch die neuen Lehrerinnen der beiden Klassen: In der 1a unterrichten Sonja Klotz und Sabine Hüttig, in der 1b Julia Bähr und Johanna Schliski. Mit Sekt und Brezeln bewirteten vor dem Schulgebäude unterdessen die Eltern der Zweitklässler die Familien der neuen Schüler; sie mussten schließlich das Ende der ersten Unterrichtsstunde abwarten. Für die frischgebackenen Erstklässler, übrigens in gelben Schul-T-Shirts neu eingekleidet, kam dann der wohl schönste Moment an ihrem großen Tag: die Überreichung der prall gefüllten Schultüten.

Bilder von der Einschulung sind in Kürze auch auf der homepage der Schule und www.evangelische-schule-pankow.de zu sehen.

Gudrun Meyer

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Umzug ins neue Schulgebäude

Am 14. August 2006 war es soweit: Mehr als 20 Monate nach der ersten Besichtigung der verwaisten Räume des alten Krankenhauses Pankow konnte die Evangelische Schule Pankow ihr neues Domizil in der Galenusstraße beziehen. Mehr als 20 Möbelpacker rückten in der Hadlichstraße an und waren sage und schreibe von 7 Uhr früh bis neun Uhr abends beschäftigt...

Nachdem die Intensität der Bauarbeiten in den Ferien nochmals gesteigert worden war, konnte uns die IKOS GmbH zum Einzugstermin erheblich mehr Räume als vertraglich festgelegt übergeben. So waren der gesamte 2. Stock im Hauptgebäude sowie sämtliche Räume des Schülerladens im kleinen Haus weit vor dem vereinbarten Termin (Jahresende) fertig gestellt worden! Leider konnte der Schülerladen wegen einer noch fehlenden Feuertreppe zwar dann doch noch nicht gleich in sein Gebäude einziehen (Fertigstellung nun wohl wirklich in wenigen Tagen), aber wir sind gleichwohl um manche Provisorien herumgekommen, die uns eigentlich für mehrere Monate gedroht haben, insbesondere die Unterbringung von zwei Klassen in anderen Räumen im Erdgeschoss des Hauptgebäudes. Über den so sehr beschleunigten Baufortschritt konnten wir mithin alle nur äußerst erfreut sein! Viele Schüler, Eltern und Mitarbeiter waren im Übrigen des Lobes voll über die freundlichen, hellen und großen Räume, die das 100 Jahre alte Gebäude gleichsam "von Haus aus" für die neue, nun so gänzlich andere Nutzung bereithält!

Das Außengelände der Schule bietet im Vergleich derzeit noch einen unbefriedigenden Anblick. Dies liegt vor allem daran, dass sich das gesamte Entwässerungssystem des Grundstücks als unerwartet marode herausgestellt hat, so dass hier noch einige Arbeiten im Untergrund vorzunehmen waren und sind. Das federführende Planungsbüro "hochC" hat das gesamte Gelände zum ersten Schultag am 21. August dennoch soweit hergerichtet, dass der Zugang und die Nutzung als Schulhof problemlos möglich sind. Um den Schulbetrieb möglichst wenig zu stören, wird der nächste (und leider voraussichtlich vorerst letzte) größere Bauabschnitt allerdings erst in den Herbstferien erfolgen. Dann sollen auf der Fläche vor dem großen Haus verschiedene Spielbereiche realisiert werden.

Mehrere Veränderungen gab es über die Sommerferien bei unserem Personal. Eine Kollegin hat sich aus privaten Überlegungen sehr kurzfristig entschieden, eine Stelle an einer staatlichen Schule in Tempelhof anzunehmen. Außerdem hat eine Lehrerin bereits zu Beginn der Ferien einen Rückzieher von ihrer mündlichen Zusage gemacht. Beide haben es sich mit ihren Entscheidungen nicht leicht gemacht. Der sehr späte Zeitpunkt ihrer Absagen ist eine Folge der viel zu späten Einstellungen seitens der Senatsschulverwaltung - ein leider sich alljährlich wiederholendes Desaster, unter dessen Folgen viele Schulen in freier Trägerschaft zu leiden haben. Neu an der Evangelischen Schule Pankow sind nunmehr folgende vier Lehrerinnen: Frau Bähr und Frau Klotz (die beiden Klassenlehrerinnen der neuen 1. Klassen), außerdem Frau Schliski (sie unterrichtet in beiden 1. Klassen sowie Musik in Klasse 4 und 5) und Frau Hüttig (ausgebildete Sonderpädagogin mit dem Hauptfach Englisch, sie unterrichtet vor allem Frühenglisch und Englisch in der 3. Klasse). Seit längerer Zeit geplant war hingegen eine weitere, sehr erfreuliche Personalie: Mit Herrn Norbert Walker hat unsere Schule seit dem 1. August zum ersten Mal überhaupt einen hauptamtlichen Hausmeister. Herr Walker hat eine volle Stelle und wird gegen Jahresende dann auch die Dienstwohnung in der Schule beziehen.

 

Über die beiden herausragenden Ereignisse der letzten Wochen (die Einschulung am 27. August, die unsere Schülerzahl auf 192 erhöht hat, und das große Einweihungsfest am 3. September) wird in diesem Newsletter an anderer Stelle berichtet. Deshalb bleibt mir nur, allen Helferinnen und Helfern, die diese beiden Sonntage für unsere Schule zu ganz besonderen Feiertagen gemacht haben, auf das Herzlichste zu danken! Ich wünsche uns allen ein weiteres gutes Einleben in den neuen Räumen und ein sehr schönes Schuljahr!

Gunnar Hermann

Im Namen aller Eltern sei den Mitarbeitern von Schule und Schülerladen für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung des Umzugs in das neue Schulgebäude sowie ihr großes Engagement in den ersten spannenden und ereignisreichen Schulwochen recht herzlich gedankt!

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TERMINE

Gesamt- konferenz
31. 05. 2012, 17:00
...
Pankecup
08. 06. 2012, 08:00
...
Schul- konferenz (SK)
12. 06. 2012, 17:00
...
Gottesdienst zum Schuljahresende
17. 06. 2012, 10:00
Verabschiedung 6. Klassen (...
Zeugnisausgabe
19. 06. 2012, 08:00
letzter Schultag ...


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